2025 war kein Jahr der großen Pläne. Es war ein Jahr des Losfahrens.
Manchmal auf zwei Rädern, manchmal auf vier.
Manchmal allein mit der Straße, manchmal gemeinsam mit Regine und dem Vitaralino.
Und oft genau dort, wo man eigentlich gar nicht „hin“ wollte – sondern einfach unterwegs war.
Früh im Jahr: Motorrad, Kälte, Offenheit
Die erste Motorradtour begann kühl, stellenweise nass und alles andere als komfortabel.
Aber genau darin lag ihr Wert.
Nicht jedes Ziel war erreichbar, nicht jeder Pass offen – und genau das machte den Reiz aus.
Kurven wurden gefahren, weil sie da waren.
Pausen entstanden, weil man stehen bleiben wollte.
Begegnungen passierten beiläufig, ohne Erwartung.
Besonders die stillen Momente blieben hängen:
allein vor einem gesperrten Pass, der Blick weit, der Helm noch auf dem Tank.
Sommer: zurück auf zwei Rädern – aus Lust, nicht aus Trotz
Als der Sommer kam, ging es noch einmal los.
Nicht, um etwas „nachzuholen“, sondern weil es sich richtig anfühlte.
Die gleiche Landschaft wirkte plötzlich anders: wärmer, offener, entspannter.
Was im Frühjahr rau war, durfte jetzt leicht sein.
Nicht besser – nur anders.
Und irgendwo zwischen bekannten Pässen und neuen Blickwinkeln wurde klar:
Es geht nicht darum, eine Tour zu wiederholen.
Es geht darum, sie neu zu erleben.
Herbst: Allrad, Alpen und gemeinsames Unterwegssein
Mit dem Vitaralino verlagerte sich der Fokus.
Weniger Geschwindigkeit, mehr Raum.
Mehr Zeit für Umwege, für Schotter, für Gespräche.
Die Alpen zeigten sich von ihrer weiten Seite:
hoch hinaus am Sommeiller, geschichtsträchtig auf der Assietta, Skipiste und Mont Jafferau geprägt von Begegnungen und Zusammenhalt, rau und eindrucksvoll auf der LGKS.
Nicht alles lief glatt – und genau das gehörte dazu.
Momente, in denen man kurz innehält, schraubt, lacht und weitermacht.
Momente, die nicht geplant waren – aber bleiben.
Und irgendwann, ganz selbstverständlich, stand man am Mittelmeer.
Nicht als Ziel, sondern als weiterer Punkt auf dem Weg.
Am Ende bleibt kein Highlight – sondern ein Gefühl
Wenn man zurückblickt, bleibt kein einzelner Pass.
Kein perfektes Foto.
Kein „das war der beste Tag“.
Was bleibt, ist dieses ruhige, tiefe Gefühl:
Wir haben alles richtig gemacht – die beste Zeit war immer genau jetzt.
ähnliche Beiträge
10. Januar 2026
Jaufenpass 360° Video
10. Januar 2026
Silberhüttstrasse 360° Video
10. Januar 2026











































































