Manchmal entstehen die besten Reisen nicht aus monatelanger Planung, sondern aus einem ziemlich simplen Gedanken:
„Moment mal… ich hab ja Urlaub.“ 😊
Genauer gesagt: sieben Tage Resturlaub, sieben Tage Freizeitausgleich und deswegen nach Ostern drei Wochen frei. Das allein wäre ja schon gefährlich genug. Wenn dann aber auch noch das Wetter überraschend gut aussieht, fängt es im Kopf ganz leise an zu rattern. Erst nur zaghaft. Dann immer lauter.
Der ursprüngliche Plan war noch völlig harmlos: ein paar Tage in den Harz. Ein bisschen Kurven, ein bisschen Wald, irgendwo Kaffee, fertig.
Aber wie das so ist: Kaum denkt man „Harz“, fragt eine kleine Stimme im Hinterkopf:
„Warum eigentlich nicht ein bisschen weiter?“
Also wurde geschaut, gerechnet, verworfen und wieder neu überlegt. Die Alpen? Im April noch ziemlich verschneit und stellenweise eher was für Schneeketten als für Motorradstiefel. Die Böhmische Schweiz? Auch reizvoll. Oder doch wieder Richtung Frankreich?
Und da waren sie plötzlich wieder: die Vogesen.
Genau die Vogesen, in denen wir letztes Jahr mit Elektrikproblemen liegen geblieben sind. Ein Kapitel, das man eigentlich abhaken könnte. Oder man sagt sich: Traumata wollen überwunden werden. Also rollen wir wieder Richtung Frankreich. Diesmal hoffentlich ohne spontane Standzeit am Straßenrand, ohne Fehlersuche mit Fragezeichen im Gesicht und ohne das Gefühl, dass die alte Lady beschlossen hat, ihren eigenen Reiseplan zu schreiben. 😄
Wobei… ganz ausschließen kann man bei ihr natürlich nichts.
Sollten wir also wieder irgendwo in Frankreich stranden, heißt es eben: „Der Arbeitsbeginn verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Der IT-Onkel sitzt noch in Frankreich fest.“ Ob das wirklich so schlimm wäre? Nun ja. Darüber müsste man dann in Ruhe bei einem Kaffee nachdenken. ☕
Los geht es am Samstag, den 18.04. Ziel ist diesmal überwiegend das Jura-Gebirge – hauptsächlich Frankreich, ein bisschen Schweiz, und auf dem Weg dorthin darf natürlich auch der Schwarzwald nicht fehlen. Geplant ist grob: erst Richtung Süden, durch den Schwarzwald, dann rüber nach Frankreich, ein Stück Schweiz mitnehmen und später über die Vogesen zurück.
Also eigentlich alles, was ein ordentlicher kleiner Pawtrail-Roadtrip auf 2 Rädern braucht: Kurven, Berge, schöne Landschaften, Länderwechsel, Schwarzwald-Asphalt, französisches Flair, Schweizer Präzision und ein kleines bisschen Restnervenkitzel aus der Abteilung „Hoffentlich hält diesmal alles“.
Die alte Lady ist bereit. 🏍️
Der Urlaub ist da. ⛰️
Das Wetter meint es gut. ☀️
Und ich freue mich richtig drauf. 🙂
Was kann da schon schiefgehen?
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